In den Sümpfen und Seen des Lettenkeupers – Wirbeltiere, Wirbellose und Spuren
Vor ca. 240 Millionen Jahren wurden in der ausgehenden Zeit der Mittleren Trias in weiten Teilen Mitteleuropas die Sedimente des Lettenkeupers abgelagert. Entstanden sind diese in den Fließrinnen eines ausgedehnten Gewässernetzes, in Altwassern, Seen und Sümpfen. Dort lebten Riesenlurche, Landkrokodile, Urschildkröten, Lungenfische und Quastenflosser. In den Sümpfen entstanden aus Schachtelhalmen, Farnen und Cycadeen dünne Kohleflöze, die man früher als Lettenkohle zu nutzen versuchte. Fauna und Flora aus dieser Zeit vor den Dinosauriern und den Blütenpflanzen zeigt das Muschelkalkmuseum in einer Fülle, wie das nur ganz wenigen Museen möglich ist.