Skip to main content

Zusammenfassung

Fragen der Versorgungssicherheit mit kritischen Rohstoffen und bislang viel zu wenig regenerative Wärmenutzung – das sind nur zwei der Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft bei der Umstellung auf eine CO2-arme Energieversorgung steht. Eine Zwei-in-Eins-Lösung hierfür bietet die gemeinsame Gewinnung von kritischen Rohstoffen und Wärme aus den mineralhaltigen Thermalwässern geothermischer Anlagen. Dass es hierfür auch im Norddeutschen Becken vielversprechende Potenziale gibt, zeigt ein Perspektivenpapier verschiedener Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft in Kooperation mit weiteren Forschungseinrichtungen. Unter Leitung von Prof. Dr. Simona Regenspurg vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam fassen die Autor:innen den aktuellen Wissensstand zusammen, diskutieren die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit und zeigen künftigen Forschungsbedarf auf. Dabei definieren sie fünf Erfolgsfaktoren. Mit der Doppelnutzung könnte sich auch die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit geothermischer Projekte verbessern. Die Studie ist im Fachmagazin Geothermics erschienen.  Mehr erfahren…