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10.800 Jahre Niederschlagsgeschichte der Sahara. 
Ein 16 Meter langer Bohrkern aus einem Oasensee im Tschad zeigt, dass eine Feuchtphase im nördlichen Afrika von kurzfristigen Trockenheiten unterbrochen war.
Die Analyse eines Bohrkerns aus einem Oasensee im Tschad liefert neue Erkenntnisse über die Niederschlagsgeschichte in der Sahara. Die Untersuchung unter Leitung der Universität zu Köln zeigt, dass eine langanhaltende Feuchtphase, die von 14.800 bis 5.500 Jahren vor heute andauerte, durch kurzfristige Trockenheiten unterbrochen wurde. Derartige Ereignisse könnten in ähnlicher Weise auch in Zukunft auftreten. Die erzielten Ergebnisse sind unter dem Titel „Decadal-scale droughts disrupted the African Humid Period in the Sahara“ in der Fachzeitschrift Nature erschienen. Neben der Universität zu Köln waren Forschungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Tschad und China durch weitergehende Laboruntersuchungen und Klimamodellierungen an der Studie beteiligt.  Mehr erfahren…