Zusammenfassung
Instabile Vulkanflanken stellen weltweit sowohl an aktiven, aber auch nachweislich an ruhenden Vulkanen eine erhebliche Gefahr dar. Wissenschaftler:innen vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung konnten nun zeigen, dass allein – auch ohne das Zutun von Magma im Innern eines Vulkans – aufsteigende aggressive und korrosive Fluide das Vulkangebäude schwächen. Heiße Fluide greifen das Gestein an bis Erosionen entstehen oder gar Teileinstürze drohen. Mithilfe von dreidimensionalen Drohnen- und in-situ-Festigkeitsmessungen an Vulcano (Äolische Inseln, Italien) konnte das Wissenschaftsteam dies exemplarisch nachweisen. Die innovative Kombination ihrer Methoden eröffnet völlig neue Möglichkeiten, Gefahren an steilen, schwer zugänglichen Vulkanflanken frühzeitig zu erkennen und zuverlässigere Vorhersagen zu treffen. Die Studie ist kürzlich Communications Earth & Environment erschienen. Mehr erfahren…
