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Iran trocknet aus – Geologie, Missmanagement und Klimawandel verschärfen die Dürre

Der Iran erlebt derzeit eine seiner schwersten Dürren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Teheran, deren Wasserreservoirs in Form von nahe gelegenen Stauseen nahezu leer sind, und die nordostiranische Metropole Maschhad, wo die Wasserreserven bei unter drei Prozent liegen. Landesweit droht eine akute Wasserknappheit. Millionen Menschen müssen sich auf strenge Rationierungen einstellen. 

Die Ursachen für die Krise sind vielfältig und reichen von klimatischen Veränderungen über geologische Besonderheiten bis hin zu jahrzehntelangem Missmanagement. Der Iran liegt überwiegend in ariden und semiariden Klimazonen. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt nur rund 250 Millimeter pro Jahr, was unter einem Drittel des globalen Mittels ist. Klimaforscher weisen darauf hin, dass steigende Temperaturen infolge des Klimawandels die Verdunstung beschleunigen und die ohnehin kurzen Regenperioden weiter verkürzen. Der Klimawandel wirkt damit wie ein Brandbeschleuniger in einem ohnehin trockenen Land. Mehr erfahren…