Skip to main content

Zusammenfassung

Tropenwälder speichern fast die Hälfte des oberirdischen waldgebundenen Kohlenstoffs der Erde. Sie sind jedoch zunehmend durch vom Menschen verursachte Störungen wie Landnutzungsänderungen und durch vom Klimawandel verstärkte Brände und Stürme bedroht. Eine kürzlich im Fachmagazin Nature veröffentlichte Studie unter Beteiligung von Forschenden des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung liefert das bislang detaillierteste räumliche Bild davon, wie sich der Kohlenstoffgehalt tropischer Wälder in den letzten 30 Jahren verändert hat. Während tropische Trockenwälder nahezu kohlenstoffneutral blieben, haben tropische Feuchtwälder rund 15 Milliarden Tonnen Kohlenstoff verloren. Insbesondere zeigt die Studie, dass kleinste Rodungsflächen, oft weniger als zwei Hektar groß, für mehr als die Hälfte der gesamten Kohlenstoffverluste verantwortlich sind.  Mehr erfahren…