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Forscher:innen enträtseln Entwicklung des Grönländischen Eisrandes.
Senkrechte Eiswände, bis zu 40 Meter hoch: In Game of Thrones wurden sie als Befestigung dramatisiert, im Kalten Krieg mit Interesse erforscht. Wie die imposanten Wälle entlang des 80 000 Kilometer langen Eisrands Grönlands entstanden sind, wie sie sich entwickeln und welchen Einfluss sie auf das Klima habe, ist noch nicht vollständig geklärt. Forscher:innen der Universitäten Graz und Innsbruck sind der Lösung des Rätsels einen Schritt näher gekommen. Die Ergebnisse ihrer jüngsten Untersuchung sind in der Zeitschrift The Cryosphere erschienen.
Ein Teil des grönländischen Eises endet in steilen oder überhängenden Wänden. „Wir finden solche übrigens auch in der Antarktis, in Kanada und Tibet“, schildert Jakob Steiner vom Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz. Mehr erfahren…