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In puncto CO₂-Ausstoß hat der Baustoff einen schlechten Ruf. Die Zementbranche sucht nach ihrem Platz in der Klimawende und Wegen, Emissionen zu verringern.
Norbert Regitnig-Tillian.
Der Julius-Raab-Saal in der Wirtschaftskammer Wien ist voll besetzt. Ingenieure, Planer, Ausschreiber und Bauunternehmer drängen sich im Saal, das Mikrofon rauscht, der Kaffee ist stark. Die Bauwirtschaft steckt in der Krise – und beim Kolloquium der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) will man sich Mut machen. Das Institut und Mitglied des Forschungsnetzwerks Austrian Cooperative Research (ACR) betreibt anwendungsorientierte Forschung zur gesamten Wertschöpfungskette von Beton und Zement. „Wir müssen uns dagegen wehren, dass Beton immer der Böse ist“, sagt Sebastian Spaun, Generalsekretär der VÖZ, zu Beginn – und trifft wohl den Nerv der Branche. Spauns Grafik zeigt: Rund 30 Milliarden Tonnen Beton werden weltweit jedes Jahr produziert – kein anderer Werkstoff kommt auch nur annähernd an diese Menge heran. Mehr erfahren…