Ab sofort sucht das BMFTR junge Forschende: Als Nachwuchsgruppen sollen sie mit innovativen Methoden der Künstlichen Intelligenz die nächste Generation Klimamodelle weiterentwickeln – für genauere, schnellere und intelligentere Klimaprognosen.
Wie entwickelt sich das Klima? Auf welche Veränderungen müssen wir uns einstellen? Diese Fragen können nur mit digitalen Klimamodellen beantwortet werden. Die komplexen Computerprogramme erstellen Prognosen, wie sich das Klima in Zukunft verändert – basierend auf Daten über Wetter, Treibhausgaskonzentrationen und vielen anderen Faktoren. Je höher die Auflösung der Modelle ist, desto effektiver und verlässlicher können Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen für langanhaltenden Starkregen oder für extreme Hitze erarbeitet werden. Doch selbst hochauflösende Klimamodelle stoßen an ihre Grenzen: Sie sind rechenintensiv, erfordern riesige Datenmengen und können hochkomplexe Wechselwirkungen im Klimasystem trotz ihrer hohen Auflösung nur teilweise abbilden. Grundsätzlich gilt bislang: Je feiner und präziser die Auflösung, desto größer sind der Rechenaufwand und die Datenmengen. Mehr erfahren…
