Nach drei Jahren Forschungsarbeit hat ein Team der TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit Industriepartnern eine durchgängige Prozesskette für Magnesium-Leichtbauteile entwickelt. Das Ergebnis sind Magnesiumbauteile, die bei vergleichbarer Festigkeit rund ein Drittel leichter sind als verbreitete Aluminiumlösungen.
Es ist leichter als Aluminium. Trotzdem wurde Magnesium bislang von der Industrie kaum genutzt, da seine Verarbeitung zu Bauteilen als komplex und energieintensiv gilt. Im Forschungsprojekt Clean-Mag hat ein Team verschiedener Fachbereiche der TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit Industriepartnern eine durchgängige Prozesskette für Magnesium-Leichtbauteile entwickelt– von der Schmelze bis zum funktionsfähigen Prototyp. „Unser Ziel war es, Magnesium durch neue, kürzere Herstellungswege als industriellen Leichtbauwerkstoff nutzbar zu machen“, sagt Professor Ulrich Prahl vom Institut für Metallformung der TU Bergakademie Freiberg. Mehr erfahren…
