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In der Eisen- und Stahlindustrie fallen jährlich tausende Tonnen an Reststoffen an. Im traditionellen Hochofenprozess ist dies vor allem Hochofenschlacke, die zu Hüttensand weiterverarbeitet wird, einem wichtigen Bestandteil von Bindemitteln wie z.B. Portlandzement. Allerdings ersetzen Elektroöfen die Hochöfen nach und nach und damit droht auch die bekannte Quelle für Hüttensand zu versiegen, weil sich Elektroschlacke von Hochofenschlacke unterscheidet. Doch innovative Ansätze eröffnen neue Wege, um auch diese Schlacken zu verwerten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts arbeiten die Montanuniversität Leoben und die TU Graz an der Frage, wie Reststoffe aus der Elektroofen-Stahlproduktion sinnvoll im Wertmetallkreislauf verwendet und in der Bindemittelproduktion eingesetzt werden können.  Mehr erfahren…