Magmakammer füllt sich: Unter japanischem Supervulkan braut sich etwas zusammen. Das unterirdische Reservoir der Kikai-Caldera, von der vor 7300 Jahren eine der gewaltigsten Eruptionen der Menschheitsgeschichte ausging, sammelt wieder Magma.
Thomas Bergmayr
Spricht man von Supervulkanen, ist es meistens jener von Yellowstone, der einem als Erstes in den Sinn kommt. Der Magmariese unter dem gleichnamigen Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming gilt als das Maß aller vulkanischen Dinge. Er wird akribisch überwacht, ausgiebig beforscht – und medienwirksam gefürchtet. Doch nun rückt ein anderes Ungeheuer ins Blickfeld, das in der westlichen Wahrnehmung bisher wenig Aufmerksamkeit genossen hat. Die Kikai-Caldera ist ein unterseeischer Vulkan südlich der japanischen Insel Kyushu, unter dem sich einer japanischen Forschungsgruppe zufolge nun etwas zusammenbraut. Mehr erfahren…
