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Neuer Mechanismus erklärt rasche Hebung der Nordalpen

Wie kann ein Gebirge außergewöhnlich schnell wachsen, obwohl eine große hebungswirksame Störung fehlt? Eine neue Studie zu den Nordalpen Japans zeigt: Vulkanische Aktiivität erwärmt die Erdkruste und begünstigt ihre Verformung unter tektonischem Druck in bestimmten Bereichen. Dadurch konnte sich das Gebirge in den vergangenen rund 800.000 Jahren womöglich auch ohne Störungszone ungewöhnlich schnell heben. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Earth and Planetary Science Letters veröffentlicht. An der Studie war auch Professorin Sumiko Tsukamoto beteiligt, Co-Leiterin des Fachbereichs Geophysikalische Parametrisierung und Leiterin des Geochronologie-Labors am LIAG-Institut für Angewandte Geophysik.  Mehr erfahren…