Skip to main content

Wie können verlässliche Karriereperspektiven in der Wissenschaft geschaffen und zugleich die notwendige Flexibilität für Forschung und Qualifizierung erhalten werden? Mit diesen Fragen befassen sich die aktuellen Reformpläne zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Die Fachgesellschaften aus Biologie (VBIO), Chemie (GDCh), Physik (DPG), Mathematik (DMV) und Geowissenschaften (DVGeo) begrüßen die erneuten Bemühungen der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Qualifizierung zu verbessern. Ihre gemeinsame Stellungnahme zu den geplanten Änderungen des Befristungsrechts in der Wissenschaft haben sie beim BMBF eingereicht.

Positiv hervorzuheben ist aus ihrer Sicht insbesondere, dass der aktuelle Referentenentwurf auf eine starre Verkürzung der vorgesehenen Befristungsmöglichkeiten nach der Promotion verzichtet. Dies ist für die Naturwissenschaften und die Mathematik von erheblicher Bedeutung, da wissenschaftliche Selbstständigkeit, Methodenaufbau, Publikationen, internationale Mobilität und Drittmittelanträge oft mehr Zeit benötigen, als frühere Entwürfe vorgesehen hätten.  Mehr erfahren…