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Eruption am Mayon hält seit 57 Tagen an – Lavadom, Lavaströme und Aschewolken gesichtet

Auch nach 57 Tagen kontinuierlich anhaltender vulkanischer Aktivität am Mayon gibt es keine Anzeichen, dass sich der Vulkanausbruch abschwächt. Im Gegenteil: Die beobachteten Parameter sind seit Tagen auf hohem Niveau stabil und Webcamaufnahmen zeigen, dass mindestens eine Lavafront fast die Basis des Vulkankegels erreicht hat und immer wieder Vegetation in Brand setzt.
Neben der effusiven Tätigkeit in Form des Lavadoms und den von ihm abgehenden Lavaströmen, deren weiteste Front in der Basud-Schlucht 3,8 Kilometer vom Krater entfernt liegt, gibt es sporadische strombolianische Explosionen und Ascheemissionen, die teils vom Krater ausgehen, aber auch von pyroklastischen Dichteströmen erzeugt werden. Die Aschewolken steigen bis auf FL 090 auf (2700 m über Normalnull) und driften mit einer Geschwindigkeit von 19 km/h nach West-Südwest. In den Orten unter der Eruptionswolke kann es zu Ascheregen kommen.  Mehr erfahren…