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Mit dem Abschmelzen von Eis in den Polargebieten steigen weltweit die Meeresspiegel. Die aktuellen Höhen an den Küsten werden in vielen Studien aber unterschätzt, zeigen neue Berechnungen. Das gilt vor allem für Regionen im globalen Süden.
Im Durchschnitt liege der derzeitige Meeresspiegel bis zu 30 Zentimeter höher als in bisher verwendeten Modellen, berichtet ein Team um Katharina Seeger und Philip Minderhoud von der Universität Wageningen im Fachjournal „Nature“. In Südostasien und im pazifischen Raum seien es sogar mehrere Meter. Den Daten zufolge könnten weltweit bis zu 132 Millionen Menschen von einem Meeresspiegelanstieg um einen Meter betroffen sein – 70 Millionen mehr als bisher gedacht.  Mehr erfahren…