Mainzer Forschungsprojekt erhält Bundesfinanzierung zur Bewertung einer neuen Technologie zur Wasserversorgung in Trockenregionen der Welt.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erhält im kommenden Jahr erstmalig eine Finanzierung eines innovativen Entwicklungsprojekts durch die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND). Im Fokus steht ein Verfahren zur Entsalzung von Meerwasser, das thermisch-schaltbare Polymergele nutzt. Als Antrieb dient dabei der natürliche Tag-Nacht-Wechsel der Erde und die damit verbundene Temperaturschwankung. Während die Polymergele in der kühlen Nacht Wasser aufnehmen und Salz abstoßen, setzen sie das entsalzte Wasser am warmen Tag wieder frei. Das Verfahren eignet sich für kompakte, kostengünstige und nachhaltige Anlagen etwa für Einzelhaushalte, kleinere Siedlungen, Gebäudekomplexe oder landwirtschaftliche Anlagen in Trockenregionen mit Zugang zum Meer. Mehr erfahren…
