Skip to main content

Die Halbinsel Methana ragt in den Saronischen Golf Griechenlands hinein und gehört zu den weniger bekannten, aber geologisch interessanten Vulkanregionen Europas. Als Teil des Ägäischen Vulkanbogens liegt sie hinter dem Hellensichen Bogen, einer Zone, in der die afrikanische unter die eurasische Platte abtaucht. Dieser Prozess wird Subduktion genannt und treibt Magmenbildung und Vulkanismus an. Anders als der bekanntere ägäische Vulkan Santorin verursachte Methana keine Kataklysmen, sondern bildete zahlreiche kleinere andesitische und dacitische Lavadome und Lavaströme, die sich über die Halbinsel verteilen. Wie ein Forscherteam nun herausfand, kam es dabei zu oberflächlichen Ruhephasen, die bis zu 100.000 Jahre dauerten, während im Untergrund weiter Magma brodelte.  Mehr erfahren…