Mit einem Hubschrauber der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Spezialdrohnen und kilometerlangen, auf dem Boden verlegten Stromkabeln vermisst ein Team der TU Bergakademie Freiberg mit Projekt-Partnern den Untergrund rund um Gottesberg im West-Erzgebirge. Ziel der Messungen ist ein möglichst genaues 3D-Modell der Zinn-Lagerstätten im Untergrund. Gestartet ist das neue Verbundprojekt DESMEX-MinD im März 2026; erste Hubschrauber-Befliegungen im Erzgebirge sind im September dieses Jahres geplant.
ei den Flügen empfängt die am Hubschrauber angebrachte Sonde mit hochsensiblen Magnetfeldsensoren elektrische Signale leitfähiger Erz-Körper, die von auf dem Boden verlegten Stromkabeln angeregt werden. Die umweltschonende Erkundungsmethode wird deshalb Semi-Airborne-Elektromagnetik genannt. Sie wurde in Vorgängerprojekten von den Partnern entwickelt und schon in verschiedenen internationalen Explorationsgebieten in Schweden, Spanien, Namibia und im Harz erprobt. Nun wendet das Team die Weiterentwicklung erstmals im Erzgebirge an. Mehr erfahren…

