Mit Glasfaserkabeln will ein Schweizer Forschungsteam künftig Mondbeben präzise messen. Bisherige Daten über Beben auf dem Erdtrabanten stammen aus den „Apollo“-Missionen der 1970er Jahre.
Bis 1977 zeichneten seismische Messinstrumente Tausende Beben auf dem Mond auf. Dieser Datensatz wird bis heute verwendet, aber er bietet nur ein flüchtiges Verständnis darüber, was unter der Mondoberfläche tatsächlich passiert.
In der Fachzeitschrift „Earth Space Science“ stellen die Forscher und Forscherinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich nun einen Ansatz vor, der der Wissenschaft mit vergleichsweise einfachen Mitteln einen deutlich genaueren Einblick in seismische Aktivitäten und in die Strukturen im Inneren des Mondes ermöglichen soll: Ein kleiner Rover könnte kilometerlange und sehr leichte Glasfaserkabel auf der Mondoberfläche ausrollen. Diese Kabel funktionieren laut dem Forschungsteam wie Tausende von Sensoren und registrieren jede Erschütterung. Mehr erfahren…
