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Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff. Damit könnten sie eine Alternative zu norddeutschen Salzkavernen sein und somit zu einer besseren geografischen Verteilung der Speicherkapazitäten beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL) im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Damit erneuerbare Energien effektiv und nachhaltig genutzt werden können, muss es möglich sein, die erzeugte Energie zu speichern. Ein wichtiger Ansatz hierfür ist die Umwandlung in Wasserstoff, der jedoch in großen Mengen gespeichert und dem saisonalen Bedarf entsprechend zur Verfügung gestellt werden muss. Die geologische Speicherung an geeigneten Orten im Erdboden bietet sich hierfür besonders an und kann eine Schlüsselrolle in der Energiewende einnehmen. Die Studie SpeicherCHeck soll herausfinden, ob es auch in Bayern potenzielle geologische Formationen gibt, die für eine sichere Lagerung geeignet sind. Im Fokus stehen dabei ehemalige Öl- und Gaslagerstätten sowie aktive Erdgas-Porenspeicher. Der nun veröffentlichte Zwischenbericht des bis 2027 laufenden Projekts liefert erste Ergebnisse. Mehr erfahren…