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ReNOx-Verfahren sichert Stickstoff und Phosphor aus kommunalen Teilströmen – mobil, effizient und mit sehr niedrigen Schadstoffgehalten: Während die Düngerpreise weltweit steigen und Lieferketten unter geopolitischem Druck stehen, entwickelt die Montanuniversität Leoben eine heimische Alternative: Mit dem ReNOx-Verfahren werden die Nährstoffe Stickstoff (N) und Phosphor (P) aus kommunalem Abwasser zurückgewonnen – als hochreine, pflanzenverfügbare Produkte, ohne in bestehende Klärprozesse eingreifen zu müssen. Damit stärkt die Universität die Versorgungssicherheit der heimischen Landwirtschaft und reduziert die Abhängigkeit von volatilen Importmärkten.

Dr. Kristina Stocker, Wissenschaftlerin am Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes an der Montanuniversität, forscht seit mehreren Jahren an der Rückgewinnung von Nährstoffen aus Abwasser mithilfe speziell modifizierter Zeolithe. „Unser Ziel ist, Abwasserströme als strategische Ressource zu erschließen“, sagt Stocker.
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