Nach Auswertung der umfangreichen Untergrunddatensammlung und der Identifizierung mehrerer Standorte laufen nun vorbereitende Maßnahmen für eine erste Untergrundbohrung. Neben den Stadtwerken plant auch der Geologische Dienst NRW eine Tiefenbohrung in der Stadt.
Die Auswertung der Ende 2024 gewonnenen Daten, die ein Untergrundbild bis in eine Tiefe von 6.000 Metern ermöglicht, zeigte mit dem Sendener Sattel, dem Sachsen-Sprung und dem Münster-Sprung drei prägende geologische Strukturen, welche für eine tiefengeothermische Nutzung förderlich sind. Zwei Bohrstandorte (Busso-Peus-Quartier in Gievenbeck sowie ein eigenes Gelände am Stadthafen) haben die Stadtwerke bereits in der näheren Betrachtung – ausführliche Voruntersuchungen dauern jedoch noch an. Eine erste Bohrung mit einer Tiefe von bis zu 1.500 Metern soll 2028 niedergebracht werden.
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