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Im Staub des Asteroiden konnten sämtliche in terrestrischer DNA und RNA vorkommenden Nukleinbasen nachgewiesen werden: Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin und Uracil.
Klaus Taschwer.

Vor etwas mehr als fünf Jahren – am 6. Dezember 2020 – trennte sich eine kleine Kapsel von der japanischen Sonde Hayabusa2 und landete planmäßig in der australischen Wüste. In der Kapsel befanden sich einige Gramm eines ganz besonderen Stoffs: Er stammt vom Asteroiden 162173 Ryugu (kurz: Ryugu), einem rund einen Kilometer großen Asteroiden, auf dem knapp zwei Jahre zuvor Hayabusa2 gelandet war.

Damit war es zum vierten Mal gelungen, nicht-irdisches Material durch Menschenhand auf die Erde zu bringen. Zuvor war bereits mit Staub vom Mond, dem Kometen 81P/Wild2 und dem Asteroiden Itokawa zur Erde gebracht worden.  Mehr erfahren…