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von Samuel Schlaefli, freier Autor. 
Die Herstellung von Zement gehört weltweit zu den grössten industriellen CO₂-Verursachern. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich die Zementproduktion künftig nutzen liesse, um CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen. Grundlage dafür ist eine Technologie auf der Basis von Kalk.

In Kürze

  • Die Zementindustrie verursacht fünf bis acht Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen und trägt damit stark zum Klimawandel bei.
  • Forschende der ETH Zürich zeigen: Wird CO₂ direkt in Zementwerken aus der Luft entfernt, könnte die Klimabelastung der Zementproduktion bis 2050 um 78 Prozent sinken.
  • Die Technologie nutzt bestehende Prozesse und Rohstoffe der Zementherstellung und könnte sich vergleichsweise einfach in die Zementproduktion integrieren lassen.

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