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„Manchmal sage ich zum Spaß, dass ich ein sophisticated treasure hunter bin.“ Mit dieser Mischung aus Humor und Präzision beschreibt Prof. Mathias Burisch-Hassel sein Fach: Er sucht nach verborgenen Schätzen – nicht mit Karte und Kompass, sondern mit Geochemie und Mineralogie. Seit kurzem leitet er den Lehrstuhl für Rohstoffmineralogie in Leoben. Sein Weg dorthin ist ebenso unkonventionell wie konsequent.

Aufgewachsen in Freiburg im Breisgau, wollte er „eigentlich nie studieren“ und begann zunächst eine Kochlehre in einem Sternerestaurant. Über Umwege fand er zur Geowissenschaft: Bachelor- und Masterabschluss in Freiburg, Promotion in Tübingen, anschließend sechs Jahre auf einer Qualifikationsstelle an der TU Freiberg. Dann folgte der Ruf an die Colorado School of Mines, wo er dreieinhalb Jahre forschte und ein Labor leitete, bevor er nach Leoben wechselte. „Sowohl private als auch Karrieregründe haben dazu geführt, dass wir uns als Familie dazu entschieden haben“, sagt er – die Nähe zu den Bergen, Familie in Europa und die Attraktivität einer europäischen Universität mit gutem institutionellen Support. Mehr erfahren…