Jedes Jahr nimmt über der Antarktis und teilweise auch über der Arktis im jeweiligen Spätwinter oder dem beginnenden Frühjahr die Ozonkonzentration in der Stratosphäre teils schnell und kräftig ab. Verantwortlich sind gasförmige Halogenverbindungen, die neben natürlichen Quellen wie etwa Vulkanausbrüchen vor allem anthropogenen Quellen entstammen und in höhere Atmosphärenschichten transportiert werden. Seit die Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) im Zuge des Montrealer Protokolls 1987 verboten wurden, hat Lachgas (Distickstoffmonoxid) deren Rolle als bedeutendste Ursache des Ozonabbaus übernommen. Die Stoffe dienen als Katalysator für die Reaktion von Ozon (O3) zu gewöhnlichem Sauerstoff (O2).
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