Phosphor lässt sich aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche zurückgewinnen. Geeignete Verfahren stehen zur Verfügung. Die Rückgewinnung ist ökologisch sinnvoll und wichtig für die Versorgungssicherheit. Beim Transferevent der Fördermaßnahme RePhoR Mitte Juni in Hannover zeigte sich jedoch, dass vor allem unsichere politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen eine flächendeckende Umsetzung bremsen.
Kommunen und Unternehmen stehen vor hohen Investitionen, um die gesetzliche Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 zu erfüllen. Die Technologien dafür sind vorhanden. Dazu haben sieben Projekte beigetragen, die das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) seit 2020 in der Maßnahme „Regionales Phosphor-Recycling“ (RePhoR) fördert. Sie haben verschiedene Verfahren entwickelt und im großen Maßstab erprobt: von biologischen Ansätzen direkt auf Kläranlagen bis hin zu thermo- und nasschemischen Verfahren. Mehr erfahren…

