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Wissenschaft und Politik hinken dabei noch hinterher.Eine neue Studie fasst den aktuellen Wissensstand zu polarem blauen Kohlenstoff zusammen und zeigt auf, wie Speicher in Arktis und Antarktis besser geschützt und in die internationale Klimapolitik eingebunden werden können.
Verschiedene Systeme auf unserem Planeten nehmen große Mengen Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf, wie zum Beispiel Wälder, Böden und Ozeane. Der von marinen Ökosystemen gespeicherte Kohlenstoff wird als „blauer Kohlenstoff“ bezeichnet. Die Arktis und die Antarktis machen etwa 20% der weltweiten Ozeanfläche aus und sind raschen Umweltveränderungen ausgesetzt. Mit dem Rückgang des Meereises und der Verlagerung von Lebensräumen verändern sich auch die Prozesse, durch die polare Ökosysteme Kohlenstoff binden, transportieren und speichern. Jedoch finden polare Systeme bislang kaum Beachtung in Ansätzen rund um blauen Kohlenstoff, die sich traditionell auf tropische und gemäßigte Küstenökosysteme wie Mangroven, Salzwiesen und Seegraswiesen konzentrieren. Mehr erfahren…