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Magmabewegungen unter zwei Vulkanen lösten Schwarmbeben aus.

Kettenreaktion: Die Erdbebenserie, die Anfang des Jahres die griechische Insel Santorini erschüttert hat, geht offenbar auf vulkanische Aktivitäten zurück. Wie Geologen in „Nature“ berichten, hat eine monatelange Verlagerung von Magma im Untergrund das Schwarmbeben ausgelöst. Das aufsteigende Magma sammelte und verschob sich dabei zwischen den Reservoiren der benachbarten und miteinander verbundenen Vulkane Santorini und Kolumbo. Die Entdeckung könnte künftig helfen, dieses und andere Multi-Vulkan-Gebiete besser zu überwachen.

Die griechische Inselgruppe um Santorini im östlichen Mittelmeer ist in ihrer heutigen Form vor rund 3.600 Jahren durch eine gewaltige Vulkaneruption entstanden. Seither bilden die Inseln den Rand der vulkanischen Caldera. Zu diesem Vulkankomplex gehören auch der noch aktive Unterwasservulkan Kolumbo, der etwa sieben Kilometer neben Santorini liegt, sowie der historisch weniger aktiver Vulkan unter Santorini.   Mehr erfahren…