Immer wieder fingen Marssatelliten merkwürdige Spektralsignaturen ein, auf die sich Fachleute keinen Reim machen konnten. Bei Laborexperimenten wurde nun das Rätsel gelöst.
Thomas Bergmayr.
Seit mehr als einem Jahrzehnt zerbrechen sich Fachleute ihre Köpfe über eine merkwürdige Substanz, die an manchen Stellen über die Marsoberfläche verstreut ist. Satellitenaufnahmen zeigten eine ganz spezielle Spektralsignatur, die zu keinem bekannten Mineral auf der Erde oder sonst wo im Sonnensystem zu passen scheint.
Nun ist es einem Team um Janice Bishop vom Seti-Institut (Search for Extraterrestrial Intelligence) und dem Ames Research Center der Nasa in Kalifornien gelungen, dieses Rätsel zu lösen. Bei dem merkwürdigen Material handelt es sich um Eisenhydroxysulfat, eine Verbindung, die entsteht, wenn andere Eisenminerale bei Temperaturen über 100 Grad Celsius in Gegenwart von Sauerstoff erhitzt werden. Mehr erfahren…
