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2014 löste das schnelle Abfließen eines Sees unter dem grönländischen Eisschild eine riesige Flut aus, die so stark war, dass sie das darüberliegende Eis durchbrach und über den Gletscher floss.
Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Lancaster und unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Institutszeigt, wie sich Schmelzwasser, das unter dem grönländischen Eis fließt, einen Weg nach oben durch das Eis bahnen und an der Oberfläche des Eisschildes entweichen kann. Die Forschenden konnten dieses Phänomen zum ersten Mal in Grönland beobachten und haben es in der Zeitschrift Nature Geoscience detailliert beschrieben. Die Entdeckung wirft ein neues Licht auf das zerstörerische Potenzial des unter dem Eisschild gespeicherten Schmelzwassers. Mehr erfahren…