Warum Flusspferde das eiszeitliche Europa bevölkerten, weiß Paläogenetiker Patrick Arnold.
Es gibt nicht viele Forschungsgebiete, in denen die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufengleich ein ganzes Nilpferd zu Tagefördert. Für den Paläogenetiker Patrick Arnold und die Forschenden des Verbundprojekts „Eiszeitfenster Oberrheingraben“ waren die Ergebnisse von DNA-Analysen alter Knochenfragmente eine kleine Sensation – und zwar in vielerlei Hinsicht. „In dem Zeitraum, auf den wir die Stücke datieren konnten, galten große Teile Nord- und Mitteleuropas eigentlich als großflächig mit kilometerdickem Eis bedeckt“, sagt Arnold.
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