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Ein stabiles Energiesystem braucht Energiequellen, die zuverlässig und unabhängig von Tageszeit, Jahreszeit und Wetter verfügbar sind.

Wind und Sonne sind zentrale Säulen der Energiewende. Doch ihre Energie steht nicht jederzeit in gleicher Menge zur Verfügung: Photovoltaikanlagen erzeugen nachts keinen Strom und im Winter deutlich weniger als im Sommer. Auch die Windstromproduktion hängt vom Wetter ab.

Die Schwankungen von Wind und Solar kommen auch beim Phänomen der „Dunkelflaute“ zum Tragen, einer Wetterlage, in der Wind- und Solarstrom gleichzeitig über einen längeren Zeitraum nur in geringem Umfang zur Verfügung stehen. Die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt untersuchten beispielsweise die Phasen im November und Dezember 2024, in denen das Niveau von Wind- und Solarstrom gleichzeitig sehr niedrig war. Die Behörden sehen für solche Situationen einen Bedarf an steuerbarer Leistung und mehr Flexibilität bei Erzeugung und Verbrauch. Ein stabiles erneuerbares Energiesystem muss deshalb diese Fluktuationen auffangen können. Mehr erfahren…