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Feuchtere Böden im Westen, mehr Brände im Osten.

Arktischer Verstärker: In Sibirien haben sich die Methanemissionen während der Vegetationsperiode seit 2010 mehr als verdoppelt. Satelliten- und Bodenmessungen zeigen bis 2023 einen Zuwachs um 12 Millionen Tonnen Methan. Im Westen fördern wärmere, feuchtere Bedingungen die Methanbildung in Feuchtgebieten, im Osten tragen Hitze, Trockenheit und Brände stärker zum Anstieg bei.

Peking (China). Sibirien gehört zu den größten Permafrostregionen der Erde und seine dauerhaft gefrorenen Böden speichern große Mengen organischen Kohlenstoffs. Beim Auftauen wird ein Teil davon für Mikroben verfügbar, die unter nassen, sauerstoffarmen Bedingungen Methan erzeugen können, während heiße und trockene Sommer zugleich Brände begünstigen.  Mehr erfahren…