Neue DFG-Forschungsgruppe zur Messung kleinster Schwankungen.
Zusammenfassung
Wie ein gigantischer Kreisel dreht die Erde sich beständig um sich selbst. Diese Rotation ist aber nicht konstant, sondern wird etwa durch Hochdruckgebiete in der Atmosphäre, die Verlagerung von Wassermassen durch Ebbe und Flut, aber auch durch das Abschmelzen der Eisschilde auf Grönland und an den Polen beeinflusst. Genau diese Schwankungen stehen im Mittelpunkt der neuen Forschungsgruppe „RING: Rotationsbewegungen in der Physik, Geophysik und Geodäsie“, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für vier Jahre mit vier Millionen Euro gefördert wird. Grundlage ist die technologische Weiterentwicklung von Ringlaser-Systemen, mit denen die Erdrotation hochpräzise vermessen werden kann. Mehr erfahren…

