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Weltweit erleben Wälder erhebliche Veränderungen in ihrer Altersstruktur. In vielen tropischen Regionen, darunter Amazonien, das Kongobecken und Südostasien, ist aufgrund von Störungen wie Bränden und Abholzung eine ausgedehnte Verjüngung der Wälder zu beobachten. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team von Forschenden unter der Leitung von Simon Besnard vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht.
Die Altersstruktur spielt eine wichtige Rolle für Wälder. Junge Wälder wachsen zwar schnell und können CO₂ aus der Atmosphäre aufnehmen, speichern aber viel weniger Kohlenstoff als ältere Wälder. So verringert sich durch die Verjüngung alter, kohlenstoffreicher Wälder bereits jetzt die weltweite Kohlenstoffspeicherung der Wälder.
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