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Neue Studie mit Beteiligung der CAU zeigt: poröse Gesteinsablagerung am Meeresboden binden über Millionen Jahre hinweg enorme Mengen an CO2.

Die Ozeankruste spielt eine entscheidende Rolle im langfristigen Kohlenstoffkreislauf der Erde, speichern die Lavagesteine besonders an Mittelatlantischen Rücken über Millionen Jahre Kohlendioxid (CO2). Bisher war es jedoch schwer zu quantifizieren, wie viel CO2 tatsächlich im Gestein gebunden wird, da die ausgedehnten Flanken nur selten beprobt wurden. Neue Forschungen unter Leitung der Universität Southampton und mit Beteiligung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) schließen diese Wissenslücke und zeigen erstmals, dass poröse Lavagesteinsbrocken, so genannte Brekzien, außergewöhnlich effektiv Kohlenstoff speichern, mehr als zuvor angenommen. Die Ergebnisse, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geosciences veröffentlicht wurden, liefern wichtige Einblicke in die Bedeutung dieser Gesteinsarten als Kohlenstoffsenke und für den globalen Kohlenstoffkreislauf.  Mehr erfahren…