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Wie sich der tödliche Vulkanausbruch am Dukono auf den Vulkantourismus auswirkt und Abhängigkeiten bloßlegt

Am Morgen des 8. Mai kam es am Mount Dukono auf der indonesischen Insel Halmahera (*) zu einer plötzlichen explosiven Eruption, die deutlich stärker verlief als die alltäglichen Ausbrüche, die fast täglich Touristen zum Krater locken. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich mindestens 20 Wanderer im Kraterbereich des Vulkans und damit innerhalb der seit Jahren geltenden Sperrzone mit einem Radius von vier Kilometern. Innerhalb weniger Minuten schleuderte der Vulkan eine gewaltige Eruptionswolke in den Himmel, die von Satelliten noch in 15 Kilometern Höhe nachgewiesen wurde. Pyroklastische Dichteströme und herabfallende, teils glühende Lavabrocken trafen die Touristengruppen und ihre Führer in einem offiziell bereits als Gefahrenzone eingestuften Bereich. Drei Menschen kamen ums Leben, fünf weitere wurden schwer verletzt. Nach tagelanger Suche im Gefahrenbereich konnten Rettungstrupps von einem der Opfer nur noch Knochenfragmente bergen.  Mehr erfahren…

(*) östlich v. Sulawesi