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Sumpf- und Torfgebiete im Kongobecken haben über Jahrtausende enorm viel Kohlenstoff angereichert und gespeichert. Nun zeigt ein Forschungsteam unter der Leitung der ETH Zürich, dass grosse Seen in diesem Ökosystem längst begrabenen Kohlenstoff freisetzen. Das könnte sich langfristig auf das globale Klima auswirken.

In Kürze

  • Forschende decken erstmals auf, dass grosse Schwarzwasserseen in den ausgedehnten Torfgebieten des zentralen Kongobeckens uralten Kohlenstoff ausstossen.
  • Bisher ging die Klimaforschung davon aus, dass der Kohlenstoff im Torf sicher für Jahrtausende gespeichert wird.
  • Wie der Kohlenstoff aus dem Torf bis zum See mobilisiert und schliesslich als CO2 in die Atmosphäre entlassen wird, ist noch nicht bekannt.
  • Änderungen beim Klima und bei der Landnutzung, vor allem der Umwandlung von Wald in Kulturland, könnten den Trend verstärken – mit Folgen für das globale Klima.

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