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Wer verstehen will, wie sich Ladungen in High-Tech-Materialien und insbesondere an deren Grenzflächen bewegen, kommt künftig an einer neuen Messanlage an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Berlin nicht vorbei. Die Anlage wurde in einem Forschungsprojekt der TU Bergakademie Freiberg konzipiert und am BESSY II nach rund vier Jahren Entwicklungsarbeit nun vollständig aufgebaut. Geleitet wurde das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen von ErUM-Pro geförderte Projekt von Physiker Dr. Friedrich Roth. Der neue Aufbau erweitert damit die Mess- und Analyse-Möglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Internationale Teams können die Anlage nutzen, um nachzuvollziehen, wie sich elektronische Ladungen nach der Anregung eines Materials bewegen – und das mit einer deutlich gesteigerten Messeffizienz. Die ersten Nutzerexperimente sind für Februar 2027 geplant. Mehr erfahren…