Eine von Forschenden der LMU und der TUM entwickelte Methode macht die Zerstörung von Gebäuden im Krieg schnell und kostengünstig sichtbar.
Ein Team von Forschenden der LMU und der Technischen Universität München (TUM) hat im Rahmen eines Projekts, gefördert durch die Munich School for Data Science (MUDS), eine Methode entwickelt, die Zerstörung von Gebäuden in Konfliktgebieten automatisch erkennt – ohne teure kommerzielle Satellitenbilder und ohne Trainingsdaten. Neu ist: Zerstörung lässt sich bereits mit der jeweils nächsten Satellitenaufnahme erkennen, also ohne lange Verzögerung. Die Studie ist im Fachmagazin PNAS Nexus erschienen. „Mit frei zugänglichen Daten können wir nahezu in Echtzeit verfolgen, wie sich Zerstörung räumlich und zeitlich entwickelt“, sagt Dr. Daniel Racek, Erstautor und ehemaliger Doktorand am Institut für Statistik der LMU. Mehr erfahren…
