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Warum das von internen Einflüssen erzeugte Schwerefeld am Südpol so schwach ist.

Das Schwerefeld unseres Planeten hat eine mächtige Delle – und diese liegt unter der Antarktis, wie eine Studie enthüllt. Dort ist die durch Kräfte des Erdinneren erzeugte Schwerkraft schwächer als irgendwo sonst auf unserem Planeten. Wie dieser Tiefpunkt im nichthydrostatischen Geoid unseres Planeten entstanden ist, haben nun Geophysiker entschlüsselt. Entscheidend sind demnach mehrere Veränderungen im Erdmantel der Südhalbkugel.

In Bezug auf ihr Schwerefeld gleicht die Erde eher einer Kartoffel als einer Kugel: Sie ist an einigen Stellen eingedellt, an anderen ausgebeult. Dies zeigt, wo die Erdanziehungskraft geringer ist als im Durchschnitt – das Geoid bildet eine Senke – oder wo besonders große Massen die Erdschwerkraft erhöhen – das Geoid wölbt sich auf. Beeinflusst wird die Form des Geoids durch oberirdische Einflüsse wie Wassermassen der Ozeane, Eisschilde oder die Vegetation. Aber auch die Verteilung von Gesteinsmassen und Strömungen im Erdinneren spielen eine Rolle.  Mehr erfahren…