Mehrstufige Schmelzprozesse in ozeanischen Subduktionszonen erklären ihren Goldreichtum.
Goldküche im Untergrund: Das Magma von vulkanischen Inselbögen enthält oft mehr Gold als anderswo. Die Ursache dafür haben Geologen nun geklärt. Demnach finden im Erdmantel unter den Inselbögen mehrstufige Schmelzprozesse statt, durch die sich Gold im Mantelgestein anreichert. Die an diesen Subduktionszonen abtauchenden ozeanischen Erdplatten begünstigen ein Aufschmelzen dieses Gesteins und damit den Transport des Goldes mit der Magma an die Oberfläche.
Das Element Gold ist nicht nur begehrt und sehr beständig – es gibt auch einige Rätsel auf. So ist dieses Edelmetall in der Erdkruste eigentlich extrem selten. Dennoch kommt es in einigen Goldlagerstätten gehäuft vor. Wie und warum sich Gold nur an bestimmten Stellen der Erdkruste anreicherte, ist erst in Teilen geklärt. So scheinen unterirdische Flüssigkeiten, Erschütterungen, die Präsenz von Arsen oder Uranerzen und auch bestimmte Bakterien die Ablagerung von Gold zu begünstigen. Mehr erfahren..
