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Das als „Schneeballerde“ bekannte Phänomen geht wohl auf Vulkanausbrüche in einer Kaltphase der Erdgeschichte zurück.
Reinhard Kleindl.

Die aufsehenerregende These war lange Zeit umstritten, inzwischen gibt es aber gute Belege dafür, dass die Erde einst komplett vergletschert und praktisch alle Meere zugefroren waren. Zugetragen hat sich diese Verwandlung unseres Planeten in eine „Schneeballerde“ vor rund 700 Millionen Jahren.

Während geologische Spuren das Vorhandensein des Eises belegen, waren die Gründe dafür bislang rätselhaft. Eine Theorie besagte, dass durch das Auseinanderbrechen des Urkontinents Rodinia Wettersysteme verändert wurden. Regen auf bisher trockenen Gebieten könnte, so der Verdacht, zu chemischer Verwitterung geführt haben, die der Erde riesige Mengen CO2 entzog. Damit entfiel der wärmende Treibhauseffekt, und die Erde kühlte aus. Mehr erfahren…