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Vor 25 Jahren, am 15. Juli 2000, startete die vom GFZ geleitete Satellitenmission CHAMP vom Plesetsk Kosmodrom in Russland aus an Bord einer russischen Cosmos-Rakete ins All. Der Satellit umkreiste die Erde auf einem vergleichsweise niedrigen, polnahen Orbit in anfänglich rund 460 Kilometern Höhe, Tendenz sinkend. CHAMP steht für CHAllenging Minisatellite Payload– in Deutsch etwa: Anspruchsvolle Mini-Satelliten-Nutzlast). An Bord hatte er eine Reihe hochpräziser Messinstrumente: Magnetometer, Beschleunigungssensor, Sternen-Sensor, GPS-Empfänger, Laser-Retro-Reflektor, Ionen-Drift-Meter. Sie lieferten damals einzigartige Daten über Schwerefeld, Magnetfeld und Atmosphäre der Erde, die der wissenschaftlichen Gemeinschaft bereitgestellt wurden. Die CHAMP-Mission war zunächst auf fünf Jahre ausgelegt. Tatsächlich endete sie erst am 19. September 2010, als der Satellit nach zehn Jahren, zwei Monaten, vier Tagen und 58277 Orbits in der Erdatmosphäre verglühte.  Mehr erfahren…