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Weltmeere haben 2025 so viel Wärme absorbiert wie nie zuvor gemessen.

Überhitzte Klimapuffer: Im Jahr 2025 haben die Ozeane mehr Wärme aufgenommen als jemals zuvor gemessen. Analysen zufolge haben die oberen 2.000 Meter der Meere im letzten Jahr rund 23 Trilliarden Joule Energie in Form von Wärme absorbiert – das entspricht dem 37-Fachen des globalen jährlichen Energieverbrauchs. Damit haben die Ozeane jetzt neun Jahre in Folge einen neuen Wärmerekord erreicht. Die Überhitzung dieser wichtigen Klimapuffer setzt sich demnach weiter fort – trotz eines abkühlenden La Niña im Pazifik.

Die Ozeane sind die wichtigsten Klimapuffer unseres Planeten: Sie nehmen rund 90 Prozent der Wärme auf, die durch den menschengemachten Treibhauseffekt entsteht. Das hat Folgen: Die Ozeane heizen sich immer weiter auf, der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt und marine Hitzewellen häufen sich. Durch die steigenden Meerestemperaturen verändern sich zudem Meeresströmungen und auch die Schichtung des Meerwassers wird undurchlässiger. Mehr erfahren…