Die durch Gesteins-Tropfen an der Unterseite der antarktischen Platte verursachte Kontinentalhebung hob die Landmasse über einen Kipppunkt hinaus, ab dem Eis wachsen und bestehen bleiben konnte.
Eine um 5 Grad Celsius wärmere Erde, die Region um den Nordpol eisfrei – und dennoch begann sich vor 34 Millionen Jahren auf der antarktischen Landmasse ein riesiger Eisschild zu bilden. Die Arktis blieb noch weitere ~30 Millionen Jahre eisfrei. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „Science“ liefert nun eine Erklärung für die asymmetrische Vergletscherung der Pole. Die Antwort liegt tief im Erdmantel, wo Mantelwellen die südliche Polarregion erreichten und eine Anhebung des Kontinents verursachten. Die Bildung einer Randstufe, eines Plateaus und einer Bergregion in der Ostantarktis schuf das erforderliche Hochland, auf dem sich Schnee und Eis ansammeln und erhalten konnten. Mehr erfahren….

