Gemischter Aluminiumschrott lässt sich auch ohne aufwendige Sortierung zu hochwertigen Walzlegierungen verarbeiten, wie an der Montanuni Leoben bewiesen wurde. Norbert Regitnig-Tillian.
Verunreinigter Alu-Schrott galt in der Metallurgie lange Zeit als Albtraum. Ein Gemisch aus unterschiedlichsten Legierungen, wie es nach dem Schreddern eines Autos übrig bleibt, war stets problematisch: Viele Legierungsbestandteile – etwa Eisen, Silizium oder Kupfer – machten das Material komplex und spröde. Bislang allenfalls für Gussanwendungen in Motorblöcken zu gebrauchen, steht das Material nun im Zentrum eines neuen Ansatzes, der sogar hochwertige Anwendungen wie Karosseriebleche vorsieht. Mehr erfahren…

