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Neue Theorie zur Entwicklung des Eisenkreislaufs in der Erdgeschichte.

Zeuge des Eisen- und Sauerstoffkreislaufs: Dieser Schwarzschiefer aus dem Oberdevon, einer Periode innerhalb des Paläozoikums, ist ein Sedimentgestein, das die damaligen Umweltverhältnisse dokumentiert.

Mehr Eisen am Meeresboden bedeutet weniger Sauerstoff im Ozean und in der Atmosphäre – so lautete bisher eine gängige Annahme in den Geowissenschaften. Eine neue Studie unter der Leitung von Prof. Florian Scholz vom Earth and Society Research Hub (ESRAH) der Universität Hamburg stellt dieses Bild auf den Kopf: In einer Schlüsselphase der Erdgeschichte stiegen Eisenkonzentration und Sauerstoffgehalt gleichzeitig an. Der Schlüssel liegt nicht im Ozean, sondern an Land – in der Verwitterung von Gesteinen und der Ausbreitung erster Landpflanzen.  Mehr erfahren….